Alopecia Areata = Kreisrunder Haarausfall: Alopecia Areata ist eine Hauterkrankung, bei der das körpereigene Immunsystem die Haarfollikel attackiert, so dass runde, kahle, teilweise münzgroße Stellen auf der Kopfhaut sichtbar werden (mehr Informationen zu Alopecia Areata).
Alopecia Totalis ist eine Form von Alopcia Areata, bei der das gesamte Kopfhaar ausfällt.
Alopecia Universalis ist eine Form von Alopecia Areata, bei der die gesamte Körperbehaarung fehlt.
Alopezie ist der Fachbegriff für das Ausdünnen der Haare.
Androgenetische Alopezie ist die vererbte (genetische) Form von Haarausfall bei Männern. Hierbei wird das Haar typischerweise zuerst im Stirnbereich weniger, Geheimratsecken bilden sich und der Haarverlust setzt sich progressiv in Richtung Hinterkopf fort.
Cytokine sind chemische Verbindungen bzw. Antikörper des Immunsystems, welche Haarfollikel attackieren, den Haarwuchs unterbinden und kreisrunden Haarausfall verursachen können.
Dihydrotestosteron (DHT) ist ein direkter Bestandteil des Hormons Testosteron, das für die Schrumpfung von Haarfollikeln und vermehrtem Haarverlust verantwortlich zu machen ist.
Haarverpflanzung: Wird auch Haartransplantation genannt und ist ein chirurgischer Eingriff. Hierbei werden Haarwurzeln Stellen mit dichterem Haarwuchs entnommen, und dort eingepflanzt, wo kahle Stellen sind. Bei einer Haarverpflanzung entstehen also nicht mehr Haare, die vorhandenen Haare werden lediglich besser „verteilt“ (mehr Informationen zu Haarverpflanzung).
Haarzyklus: Jedes Haar durchläuft einen Zyklus – erst wächst es ca. 2-6 Jahre (Wachstumsphase), dann ruht es ca. 2-3 Monate (Ruhephase), und dann fällt es aus.
Kreatin ist eine bestimmte Protein-Art, aus der unsere Haare bestehen.
Minoxidil: Man nimmt an, dass Minoxidil die Haarfollikel aktiviert und stimuliert und den Haarwuchs anregt (mehr Informationen zu Minoxidil).
Östrogen ist ein Hormon, das bei Schwangeren vermehrt gebildet wird und die Haarfollikel stimuliert sowie dafür sorgt, dass die Haare in ihrer Wachstumsphase bleiben.
Propecia / Finasterid ist ein Wirkstoff, der möglicherweise die Bildung von Haarwachstum hemmendem DHT (Dihydrotestosteron) unterdrückt (mehr Informationen zu Finasterid).
Psoriasis capillitii (Kopfhautpsoriasis) ist eine Form der Schuppenflechte, die auf der Kopfhaut als chronische, feste Schuppenbeläge in Erscheinung tritt. Die Krankheit charakteristisch sich durch eine Rötung der Kopfhaut, verbunden mit Juckreiz, und kann bei starker Ausprägung zu Haarverlust führen.
Regaine ist ein Haarwuchsmittel sowohl für Frauen, als auch für Männer. Es enthält den Wirkstoff Minoxidil und kann durch die aktive Stimulierung der Haarfollikel erblich bedingtem Haarausfall entgegenwirken (mehr Informationen zu Regaine).
Seborrhö ist eine nicht ansteckende Hautentzündung, bei der die gesteigerte Talgproduktion (Seborrhoe) zu einem öligen bzw. fettig erscheinenden Hautbild auf der Kopfhaut führt. Diese Überproduktion von Talg kann zu Haarverlust führen.
Seborrhoische Dermatitis oder Seborrhoisches Ekzem ist ein Hautausschlag (Ekzem), der insbesondere auf der Kopfhaut und im Gesicht auftritt und meist mit Schuppungen verbunden ist.
Telogen Effluvium (= Ausdünstung) ist der Fachbegriff für jenen Haarausfall, welcher nach der Schwangerschaft auftreten kann. Bei schätzungsweise 40-50% aller Frauen tritt dieses Phänomen nach der Schwangerschaft in Erscheinung.
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